Skitour aufs Sonnenjoch am 16. März 2016

Unsere vier unermüdlichen, konditionsstarken Skialpinisten, Günter S., Judith V., Fredl F. und Horst B., alles Rentner, haben den Wettervorhersagen von Günter S. und seinem Internet Wettergeheimdienst vertraut. Sie wollen den diesjährigen Höhenrekord aufstellen.
Um 8.30 Uhr starten sie an der Schönangeralm in der Wildschönau Richtung Sonnenjoch. Die Bedingungen sind ideal. 30 cm Neuschnee und Sonnenschein. Wegen des Neuschnees sind keine Spuren zu erkennen.
Daher muss der Tourenführer schon ab der Schönangeralm spuren. Nach einem kurzen Stück talein entlang der Loipe geht es auf einem Forstweg gemütlich ansteigend fast bis zum Siedeljoch auf 1650 m Höhe. Weiter links eines Grabens haltend, in westlicher Richtung kämpfen sich die vier am Hang entlang. Der Weg führt jetzt ein kurzes Stück flach talein bis zu einigen großen Felsbrocken. Zwischen diesen hindurch und in südwestlicher Richtung über eine kurze Steilstufe spurt die Gruppe in das weitläufige Kar unterhalb des
breiten Gipfelhanges des Sonnenjochs. Erst flacher, dann in Serpentinen geht es über den schön gestuften Gipfelhang. Am Ende wiederum flach bis zum mächtigen Gipfelkreuz, dass nach 4,5 Stunden erreicht wird. Der starke Wind am Gipfel lässt keine lange Pause zu.
Dann starten die vier zur tollen Tiefschneeabfahrt. Man beschließt entlang der Aufstiegsspur unter dem Hahnenkopf zum Siedeljoch abzufahren. Auf 1689 m werden erneut die Felle angelegt und nach Norden über den Hengstkofel hinauf zur Breiteggspitze auf 1868 m gespurt. Nach kurzer Pause wollen die vier über den Breiteggalm-Hochleger zur Breiteggalm und dann die schönen Westhänge direkt hinunter zur Schönangeralm fahren. Plötzlich sind Judith und Fredl verschwunden. Als sich Günter und Horst nach längerem Warten zur Suche nach den Vermissten entschließen, tauchen die zwei auf. Da Ihre Ski gestollt haben, mussten die Ski erst einmal gewachst werden. Wohl dem der bei Skitouren Wachs für Ski
und Felle dabei hat!! Nur sollte er vorher „Laut“ geben.
Mit Einbruch der Dunkelheit erreichen die vier Musketiere nach über 8 Std. und mehr als 1400 Hm gerade noch rechtzeitig die Schönangeralm. Mit Erlaubnis von Horst B. werden seine u.a. Grafiken über diese Marathontour veröffentlicht. Ein Bravo an die Mannschaft!
Günter A.

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