Liga-Finale am Ammersee: G’sundheitswerk Tri Team TSV Ottobrunn sichert Platz im Mittelfeld

Vor dem Ligafinale der Bayerischen Landesliga Süd am Ammersee war die Ausgangslage klar: Im engen Mittelfeld der Tabelle lag das G’sundheitswerk Tri Team TSV Ottobrunn in Schlagdistanz nach vorne. Zwischen mehreren Teams trennten nur wenige Punkte – nach oben war noch alles drin, aber auch Gefahr noch aus den angestrebten Top 10 verdrängt zu werden. Entsprechend groß war die Motivation, beim abschließenden Sprint-Drafting-Rennen in Dießen/Riederau noch einmal alles auf die Strecke zu bringen.

Der traditionsreiche Ammersee-Triathlon bot dafür die passende Bühne: 750 Meter Schwimmen im See ohne Neoprenanzug, 20 insgesamt eher flache Radkilometer im Windschattenmodus und ein 5‑Kilometer-Lauf in mehreren Runden um den Veranstaltungsort– schnelle Rennbedingungen und vor allem taktisch anspruchsvoll.

Für das G’sundheitswerk Tri Team TSV Ottobrunn gingen Jarit Lötz, Stephan Blatt, Matt Krahl und Felix Mitterbauer an den Start.

Die kompletten Ergebnislisten des Rennens sind auf der Veranstalterseite einsehbar: Ammersee Triathlon 2026 – Ergebnisse (Datasport) – https://www.datasport.de/anmeldeservice/ammerseetriathlon2026/ergebnisse

Jarit Lötz – schnelle Zeiten auch kurz nach dem Ironman

Bester Ottobrunner im Ligafeld war einmal mehr Jarit Lötz. Nur wenige Wochen nach seinem hervorragenden Ironman in Hamburg zeigte er, wie groß seine Routine und seine Ausgeglichenheit in allen drei Disziplinen sind. Routiniert und mit viel Übersicht sortierte er sich schon im Wasser vorne mit ein, ließ auf dem Rad nichts anbrennen und brachte auch auf der Laufstrecke ein kontrolliertes Tempo auf den Asphalt.

Mit seiner Platzierung im ersten Viertel des Ligafeldes sammelte Jarit die wenigsten Platzziffern für das G’sundheitswerk Tri Team TSV Ottobrunn und bestätigte einmal mehr seine Rolle als zuverlässiger Punktelieferant.

Stephan Blatt mit Sahnetag auf dem Rad

Nur knapp hinter Jarit überquerte Stephan Blatt die Ziellinie. Nach einem soliden Schwimmen sortierte er sich zunächst ebenfalls im Mittelfeld des stark besetzten Ligafeldes ein. Entscheidender Abschnitt wurde wie so oft die Radstrecke – und hier erwischte Stephan seinen Sahnetag.

Aus dem Wasser noch im Mittelfeld, fand er schnell Anschluss an eine gut organisierte Radgruppe. Auf dem Kurs drehte er kräftig am Gas, hielt das Tempo der rund zwölf Mann starken Gruppe nicht nur mit, sondern prägte das hohe Tempo aktiv mit. Mit der elftbesten Radzeit des gesamten Ligafeldes legte er die Grundlage für ein starkes Gesamtergebnis und lief schließlich auf Platz 25 ins Ziel.

Sein eigenes Fazit fiel entsprechend zufrieden aus: Nach Mittelfeld-Start im Wasser „gute Radgruppe erwischt“ und die Chance auf ein Top‑Ergebnis konsequent genutzt.

Matt Krahl kämpft sich nach Schulterverletzung nach vorne

Für Matt Krahl war der Ammersee-Triathlon vor allem aus einem Grund eine besondere Herausforderung: Wegen einer Schulterverletzung in der Vorbereitung war strukturiertes Schwimmtraining nur begrenzt möglich. Entsprechend schwer fiel der Start ins Rennen – Matt kam deutlich weiter hinten als erhofft aus dem Wasser und musste auf der Radstrecke zunächst mehrere Kilometer allein im Wind arbeiten, bevor er Anschluss an eine Gruppe fand.

Nach dem Wechsel zum Lauf kämpfte er sich Schritt für Schritt wieder nach vorne. Mit der 21. Laufzeit des gesamten Feldes zeigte Matt auf den abschließenden fünf Kilometern seine Laufstärke und machte noch etliche Plätze gut. Am Ende stand ein Platz im soliden Mittelfeld der Liga – ein wichtiger Beitrag zum Teamergebnis.

Felix Mitterbauer hält die Konkurrenz auf Distanz

Felix Mitterbauer komplettierte das Ottobrunner Quartett. Aufgrund seines Studienabschlusses und der anstehenden Promotion blieb in den vergangenen Monaten nur begrenzt Zeit für strukturiertes Training – insbesondere im Schwimmen. Diesem Trainingsrückstand musste Felix beim Liga-Finale Tribut zollen: Der Einstieg ins Rennen war hart, und auch auf Rad und Lauf kostete jedes Tempo extra Körner.

Trotzdem kämpfte er sich konsequent durch den gesamten Wettkampf und brachte das Rennen sicher ins Ziel. In der eng gestaffelten Ergebnisliste sorgte genau diese Leistung dafür, dass der TSV in der Punktewertung wichtige Zähler mitnahm und direkte Konkurrenten in der Tabelle auf Distanz halten konnte.

Platz 9 in der Tageswertung

In der Mannschaftswertung erzielte das G’sundheitswerk Tri Team TSV Ottobrunn beim Liga-Finale am Ammersee den 9. Platz – knapp, einen Punkt vor der lokalen Konkurrenz mit dem SV Grün‑Weiß Holzkirchen und 7 Punkte vor dem ASK aus Taufkirchen.

Das erfolgreice Team am Ammersee – Stephan Blatt, Felix Mitterbauer, Jarit Lötz und Matt Krahl

Starke Saisonbilanz im engen Ligamittelfeld

Im vorläufigen Endstand der Landesliga Süd bleibt das G’sundheitswerk Tri Team TSV Ottobrunn auf Platz 8 in der Gesamttabelle (Ergebnisse Landesliga Süd – https://triathlonbayern.de/ergebnisse-der-liga/). Abgesehen von der coronabedingten Rumpfsaison ist dies die beste Platzierung des Teams in der Landesliga Süd – und angesichts des hohen Leistungsniveaus in dieser Liga für die vergleichsweise kleine Triathlonabteilung des TSV Ottobrunn eine bemerkenswerte Leistung.

Dazu beigetragen haben zum einen die neuen Teammitglieder mit ihren starken Rennen, zum anderen aber auch langjährige Leistungsträger, die mit herausragenden Ergebnissen geglänzt haben. Wichtig war in dieser Saison zudem, dass der TSV bei allen Liga-Rennen mit voller Mannschaftsstärke antreten konnte, auch wenn auch in diesem Jahr das ein oder andere Verletzungspech zu beklagen war. So gelang es, im engen Mittelfeld der Liga bei jedem Wettkampf um jeden einzelnen Platz zu kämpfen und der direkten Konkurrenz immer wieder entscheidende Punkte abzunehmen.

Nach der Liga-Saison ist vor der Liga-Saison: Für das ein oder andere Liga-Rennen könnte im nächsten Jahr noch mehr gehen, und so ist die Vorfreude des G’sundheitswerk Tri Teams auf die kommende Saison bereits groß. Und dank der heilenden Hände des G’sundheitswerks sollten auch alle „Verletzten“ wieder in den Sport und zu alter Form finden.

Dank an Veranstalter und Sponsoren

Die Athleten des TSV Ottobrunn bedanken sich beim Organisationsteam des Ammersee-Triathlons in Dießen/Riederau sowie allen Helferinnen und Helfern an Strecke, Wechselzonen und Verpflegungsstationen. Ohne dieses Engagement wäre ein solch reibungslos organisiertes Liga-Finale nicht möglich.

Ein besonderer Dank gilt zudem dem TSV Ottobrunn für die Unterstützung des Liga-Betriebs. Und natürlich allen Sponsoren und Partnern, insbesondere das G’sundheitswerk , die uns in Training und Wettkampf jetzt schon im 2. Jahr zur Seite stehen.

– G’sundheitswerk Ottobrunn – Physiotherapie, Training und Regeneration
Privatpraxis für Physiotherapie – München Ottobrunn – gsundheitswerk.de

– Beschowetz Metallbau – starker Partner aus dem Handwerk
Beschowetz Metallbau GmbH | Gemeinde Unterhaching

– Konold Elektrotechnik – zuverlässige Power, nicht nur auf der Strecke
Christian Konold Elektrotechnik » Elektriker in Unterhaching

Lust auf Triathlon? – Mitmachen beim TSV Ottobrunn

Wer Lust bekommen hat, selbst Triathlonluft zu schnuppern – egal ob als Einsteigerin oder Einsteiger mit Lauf- oder Radhintergrund oder als erfahrene Ausdauersportlerin bzw. erfahrener Ausdauersportler – ist beim TSV Ottobrunn herzlich willkommen. Informationen zu Trainingsangeboten, Einstiegsgruppen und Ansprechpartnern gibt es auf der Website des TSV Ottobrunn in der Abteilung Triathlon.

Das gemeinsame Schwimmtraining findet – wie gewohnt – montags um 21:00 Uhr im Phönixbad Ottobrunn statt. Weitere Eindrücke und aktuelle Updates liefert der Instagram-Kanal des Teams: @gsundheitswerk_tritsvottobrunn.

Christian Mitterbauer

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