Mit drei Athleten war der TSV Ottobrunn bei den 34. Nationalen Pfingst-Mehrkämpfen am 24./25. Mai 2026 in Limburgerhof vertreten – und das ausgesprochen erfolgreich. Neben mehreren persönlichen Bestleistungen und drei Podestplätzen konnten die Ottobrunner Athleten nicht nur eine Reihe von Normen für die Deutschen Meisterschaften bestätigen, sondern auch weitere hinzufügen.
Besonders beeindruckend präsentierte sich Rolf Pries in der Altersklasse M60. Mit herausragenden 5.200 Punkten steigerte er seine bisherige Zehnkampf-Bestleistung um unglaubliche 700 Punkte und sicherte sich souverän den ersten Platz. Damit führt er aktuell auch die deutsche Bestenliste seiner Altersklasse im Zehnkampf an. Starke Leistungen zeigte er unter anderem mit 4,53 m im Weitsprung, 33,87 m im Diskuswurf sowie 2,50 m im Stabhochsprung. Für ein besonderes Highlight sorgte Rolf am zweiten Wettkampftag über die 100 m Hürden: Dank des erfolgreich umgesetzten Dreierrhythmus lief er eine fantastische persönliche Bestleistung von 16,93 Sekunden und erfüllte damit ebenso wie im Weitsprung und Stabhochsprung die DM-Norm.
Ebenfalls den ersten Platz belegte Jochen Kaller in der Altersklasse M50. Mit 4.781 Punkten stellte auch er eine neue persönliche Bestleistung im Zehnkampf auf. Besonders stark waren seine 13,49 Sekunden über 100 Meter, 62,75 Sekunden über 400 Meter sowie 2,70 m im Stabhochsprung. Das bedeutet über 400 m die Erfüllung der DM-Qualifikationsnorm, und auch im Stabhochsprung konnte er sie bestätigen.
Seinen ersten „richtigen“ Zehnkampf überhaupt absolvierte Klaus Aufinger in der M60 – und das mit gutem Erfolg. Mit starken 4.117 Punkten erreichte er auf Anhieb den dritten Platz. Besonders erfreulich waren seine 9,00 m im Kugelstoßen, 25,07 m im Diskuswurf sowie die übersprungenen 2,30 m im Stabhochsprung, mit denen auch ihm direkt die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften gelang.
Die Stimmung im Team war über das gesamte Wochenende hervorragend und der Wettkampf in Limburgerhof bestens organisiert. Vielleicht gelingt es im kommenden Jahr sogar, mit einer noch größeren Ottobrunner Mannschaft an den Start zu gehen.





