Bestleistung und Titelverteidigung: TSV-Athlet Frank Kuklik beim Nationenvergleich in Halberstadt

Nach der gelungenen Neuauflage im vergangenen Jahr fand am 1. August 2026 der Ländervergleichswettkampf der Masters – die „Interlands“ – zum zweiten Mal im neuen Format statt. In Halberstadt in Sachsen-Anhalt trafen sich die Teams aus den Niederlanden, Frankreich, Belgien und dem Gastgeber Deutschland zu einem stimmungsvollen und hochklassigen Leichtathletik-Meeting.

Das Prinzip der Interlands garantiert Spannung bis zum Schluss: In insgesamt zwölf Disziplinen (fünf Lauf-, vier Wurf- und zwei Sprungdisziplinen, sowie der mitreißenden 4×400-Meter-Mixed-Staffel) kämpfen die Athletinnen und Athleten um jeden einzelnen Punkt. Die Einzelleistungen werden über den Altersklassenfaktor in Punkte umgerechnet; pro Nation fließen jeweils die höchsten Punkte von je zwei Frauen und Männern in die Gesamtpunktzahl ein.

Für den TSV Ottobrunn gab es dabei wieder Grund zum Jubeln: Nach seiner Nominierung 2025 streifte Frank Kuklik auch in diesem Jahr das deutsche Trikot über – und das gleich für zwei Einsätze. Über die 100 m Hürden erkämpfte er in 17,70 s wichtige Zähler für die Mannschaft. Ein echtes persönliches Highlight folgte im Weitsprung: Mit 4,57 m schraubte er seine persönliche Bestleistung um 30 cm weiter nach oben und zeigte sich nach einer tollen Weitsprungserie von drei Mal über 4,50 m hochzufrieden.

Nach acht packenden Wettkampfstunden voller Emotionen, gegenseitiger Anfeuerung und Spitzenleistungen – gekrönt durch einen spektakulären Weltrekord der deutschen 4×400-Meter-Mixed-Staffel in der X45 – stand das Gesamtergebnis fest: Deutschland verteidigte den Titel aus Den Haag erfolgreich und feierte den Gesamtsieg vor den Teams aus den Niederlanden, Frankreich und Belgien.

Frank Kuklik

Das deutsche Siegerteam bei den Interlands im Friedensstadion in Halberstadt mit Frank Kuklik vom TSV Ottobrunn (rechts hinten).
Frank Kuklik, mit der Sieger-Scheibe des Interlands-Cups, zwischen Bernd Lachmann und Dana Prada vom TSV 1885 Friedberg-Fauerbach.

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